12 Tipps für Social Media-Anfänger

Leicht umsetzbare Tipps für Solopreneure und kleine Unternehmen

1. Dranbleiben

Nichts ist schlimmer als ein verwaister Feed, uralte Beiträge oder leere Youtube-Playlisten. Heute erwartet jeder Aktualität. Veröffentliche deshalb regelmäßig guten Content. Wie oft – das bestimmst du. Ob täglich, dreimal in der Woche oder monatlich:

 

Die Häufigkeit deiner Beiträge muss zu dir und deinem Business passen.    

2. Wertvoll schreiben

Guter Content ist wichtiger als hohe Frequenz. Frag dich immer: Hat der Beitrag einen Mehrwert für deine Zielgruppe? Was wollen deine Leser und Fans von dir erfahren, wofür begeistern sie sich, wobei kannst du ihnen helfen …

 

Wenn du tatsächlich einmal nichts zu sagen hast oder der Beitrag irgendwie wischiwaschi wirkt, dann lass stattdessen Bilder sprechen - oder setze einen Beitrag aus.

3. Routinen entwickeln

Mach nicht alles ad hoc. Das ist Stress pur und reißt dich aus deinen eigentlichen Tagesaufgaben raus. Routinen sind beim Social-Media-Marketing Gold wert.

 

Es klingt zwar langweilig, wird dir aber jede Menge Zeit sparen, die du in dein Business stecken kannst.

 

Nutze einen Social-Media-Jahresplan, in den du alle deine Ideen und Beiträge einträgst. Produziere deinen Content soweit wie möglich vor - für die nächsten Wochen und vielleicht sogar die nächsten Monate.

 

Nutze Standards, die dir die Content-Erstellung vereinfachen (feste Grafikvorlagen, Wording-Vorlagen, Hashtag-Listen, Keyword-Sammlungen…). Plane feste Zeiten in der Woche für die Social-Media-Betreuung und Content-Erstellung ein.

4. Mitsprechen

Komme mit anderen Lesern und Fans ins Gespräch. Like und kommentiere, was das Zeug hält: natürlich die Kommentare zu deinen eigenen Beiträgen, aber auch Beiträge von (potenziellen) Auftraggebern und Freunden. So wirst du sichtbarer und machst mit Mehrwert auf dich aufmerksam.    

5. Mitlesen

Lies mit, was deine Follower bzw. deine Zielgruppe interessiert, worüber sie sich freuen, was sie engagiert kommentieren etc. (das kann auf deinem Account, einem Account der Konkurrenz oder branchenspezifischen Account sein).    

Mitsprechen, Mitlesen und Hinhören auf Instagram & Co. sind essenziell
Mitsprechen, Mitlesen und Hinhören auf Instagram & Co. sind essenziell

6. Hinhören

Frag deine Follower, Freunde und Weggefährten was sie interessiert.

 

Worüber wollen sie mehr erfahren? Über welches Problem stolpern sie immer?

 

Höre auch genau hin, welche Sprache deine Kunde dabei sprechen? Wie drücken sie sich aus? Vielleicht beschreiben sie ein Problem ganz anders, als du es tun würdest. Nutze diese Kunden-Insights, um lesenswerten Content zu erstellen, der oft gelesen und geteilt wird.    

7. Sich bedanken

Deine Kunden sprechen bereits in den sozialen Medien über dich. Nutze das für dich. Hebe positive Äußerungen oder Bewertungen über dich hervor. Bedanke dich herzlich dafür und mache andere auf die freundlichen Worte aufmerksam. 

8. Teilen, teilen, teilen

Du hast guten Content? Glückwunsch. Jetzt muss er nur noch gelesen werden. Teile deine Beiträge auf wirklich allen Unternehmens-Kanälen – und, wo es sinnvoll ist, auch über deine privaten Kanäle und die deiner Mitarbeiter. Bitte deine Freunde, deinen Beitrag zu teilen. Nutze dein gesamtes Netzwerk.

 

Es wäre doch schade, wenn niemand von deinem coolen Content erfährt. 

9. Bist du auffindbar?

Ist doch eigentlich klar, aber ... zu oft sehe ich, dass die Webadressen der einzelnen Unternehmenskanäle nicht prominent platziert sind. Wo geht´s zu Facebook und Instagram? Wie komme ich zur Website, Landingpage oder Facebook-Gruppe? Wo kann ich deinen Newsletter abonnieren?

 

Mehr ist mehr!

 

Ziel ist es, deinen Kunden vor Augen zu halten, wo du überall aktiv bist und welchen Mehrwert du ihnen bietest. Der Nutzer sollte ohne langes Scrollen oder gar Suchen von jedem einzelnen deiner Kanäle wieder zu allen anderen Kanälen finden.

10. Sich konzentrieren

Schwirrt dir der Kopf vor lauter Möglichkeiten? Facebook, Instagram, Pinterest, Twitter, Youtube, Blog, Newsletter, Xing und LinkedIn – woher sollst du nur die Zeit und Energie nehmen, auf allen Kanälen präsent zu sein?

 

Mein Rat: Übernimm dich nicht!

 

Du MUSST nicht auf allen Hochzeiten tanzen. Suche dir für den Anfang eine oder zwei Plattformen aus, die dir besonders liegen und wo sich deine Zielgruppe aufhält.

 

Konzentriere dich nur darauf und stecke deine ganze Energie da rein. Bespiele lieber weniger Kanäle - diese dafür aber besonders gut. Werde routiniert. Lerne. Hab Spaß daran. Baue kontinuierlich deine Community aus. Wenn du zufrieden bist, kannst du überlegen, den nächsten Schritt zu gehen. Welcher weitere Social-Media-Kanal macht für dich Sinn?

11. Schau über den Tellerrand

Abonniere alle wichtigen Mitbewerber und relevante Hashtags!

 

Was und wie berichten andere Unternehmen? Welche Probleme haben sie? Wie reagieren die Fans?    

12. Was bewegt den Markt?

Gibt es Trends? Wie ist die Stimmungslage? Was wird gerade nachgefragt, welche Ideen werden gepusht? Social-Media-Monitoring ist wichtig: Du erfährst mehr über die Zielgruppen, deine Marke, Mitbewerber und Marktnische.    

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